"Trotz meines roten Blazers will ich bekennen,dass meine Seele schwarz bleibt."


Clement: Missbrauch durch jeden Zehnten?
Der noch amtierende Arbeitsminister Wolfgang Clement bekräftigte die Einschätzung, dass jeder zehnte Langzeitarbeitslose das ALG II zu
Unrecht erhalte. "Das nenne ich parasitäres Verhalten", sagte er in der Chemnitzer "Freien Presse". Clement war in den vergangenen Tagen
wegen seiner scharfen Kritik an Sozialbetrügern selbst unter Beschuss geraten.
Ich habe den festen Eindruck, daß ..........
Es wird nicht reichen, nur den Mißbrauch in den Mittelpunkt zu stellen. Wir müssen uns vielmehr mit den prinzipiellen
Konstruktionsschwächen beschäftigen, die den Mißbrauch ermöglichen! Ich möchte den Verhandlungen nicht vorgreifen, aber ich sage:
Wir geben heute zehn Milliarden Euro mehr für die gleichen Probleme aus wie im vorigen Jahr. Gespart wird, wenn wir die Entscheidungen
möglichst nah an die Menschen bringen. Und da setze ich auf die kommunale Ebene.


 Bundesagentur: Mehr Arbeitslose als Erntehelfer 23. Oktober 2005 12:33 Uhr
Arbeitslose sollen nach Plänen der Bundesagentur für Arbeit (BA) künftig verstärkt als Erntehelfer in der Landwirtschaft eingesetzt werden.
Ihr Anteil an den Saisonarbeitskräften solle in den nächsten Jahren schrittweise wachsen, erklärte BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt bei
einer Tagung über Saisonbeschäftigung in der Landwirtschaft in Nürnberg.
Hierbei solle auf die guten Erfahrungen in einzelnen Regionen zurückgegriffen werden. Alt räumte ein, dass es nur mit der Vermittlung
motivierter und leistungsbereiter Jobsucher gelingen könne, Vorurteile bei Landwirten oder Obstbauern abzubauen.
Wenn schon der Gürtel enger geschnallt werden muß, dann auch für die Wohlgenährten!

"sinnlosem Mut""Mut, der mit Klugheit verbunden ist".
Aufgrund seines Erfahrungsschatzes empfiehlt er ihr auch, sich die Freiheit zu nehmen und mitten in der "Schlacht" eine Unterbrechung
zuzulassen.
Dann könne man "einfach mit einem wichtigen Freund etwas trinken gehen und sich beraten".

Freundschaften müsse man pflegen, Vertrauen könne man nicht kommandieren. Kohl wies außerdem darauf hin, dass ein Kanzler "Stehvermögen" benötige. Er warnte:"Trotz meines roten Blazers will ich bekennen,dass meine Seele schwarz bleibt."
Clement: Missbrauch durch jeden Zehnten?
Der noch amtierende Arbeitsminister Wolfgang Clement bekräftigte die Einschätzung, dass jeder zehnte Langzeitarbeitslose das ALG II zu Unrecht erhalte. "Das nenne ich parasitäres Verhalten", sagte er in der Chemnitzer "Freien Presse". Clement war in den vergangenen Tagen wegen seiner scharfen Kritik an Sozialbetrügern selbst unter Beschuss geraten.
Ich habe den festen Eindruck, daß ..........
Es wird nicht reichen, nur den Mißbrauch in den Mittelpunkt zu stellen. Wir müssen uns vielmehr mit den prinzipiellen
Konstruktionsschwächen beschäftigen, die den Mißbrauch ermöglichen! Ich möchte den Verhandlungen nicht vorgreifen, aber ich sage:
Wir geben heute zehn Milliarden Euro mehr für die gleichen Probleme aus wie im vorigen Jahr. Gespart wird, wenn wir die Entscheidungen
möglichst nah an die Menschen bringen. Und da setze ich auf die kommunale Ebene

 Bundesagentur: Mehr Arbeitslose als Erntehelfer 23. Oktober 2005 12:33 Uhr
Arbeitslose sollen nach Plänen der Bundesagentur für Arbeit (BA) künftig verstärkt als Erntehelfer in der Landwirtschaft eingesetzt werden.
Ihr Anteil an den Saisonarbeitskräften solle in den nächsten Jahren schrittweise wachsen, erklärte BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt bei einer Tagung über Saisonbeschäftigung in der Landwirtschaft in Nürnberg.
Hierbei solle auf die guten Erfahrungen in einzelnen Regionen zurückgegriffen werden. Alt räumte ein, dass es nur mit der Vermittlung
motivierter und leistungsbereiter Jobsucher gelingen könne, Vorurteile bei Landwirten oder Obstbauern abzubauen.
Wenn schon der Gürtel enger geschnallt werden muß, dann auch für die Wohlgenährten!"

"Der Wind in diesem Amt weht sehr rau. Und er ist heute durch die veränderte Medienwelt in mancher Hinsicht sogar noch rauer
geworden." Ereignisse müssten immer schneller kommentiert werden.
eine sechsköpfige "Entscheider-Runde" wurde eingesetzt
"Arbeitgeber können zur Eingliederung von Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmern mit Vermittlungshemmnissen Zuschüsse zu den Arbeitsentgelten erhalten, wenn deren Vermittlung wegen in ihrer Person liegender Umstände erschwert ist".
 "Die Statik der Großen Koalition hat sich durch die Ereignisse in der SPD verschoben"
seit einiger Zeit schwanger
Dass ein Konservativer, der Patriotismus stets als politische Triebfeder seines Handelns darstellte, sich angesichts wachsender Probleme
aus dem Staub macht, anstatt sie anzupacken, ist eine kulturpolitische Zäsur ersten Ranges.

Schillers Glocke läutet Sturm: Kinder jammern, Mütter irren, Tiere wimmern, Unter Trümmern, alles rennet, rettet, flüchtet, Taghell ist die Nacht gelichtet.Das politische Berlin schmort im Fegefeuer der Eitelkeiten.
Ausgerechnet Stoiber ist heute dem von ihm gern an die Wand gemalten 68er-Zerrbild viel näher, als er ahnt. „begrenzt nachvollziehbar“
,Münchner CSU-Landtagsfraktion gestern mit Stoiber nach Rom zum Papst startete,

 Was sich am Montag im Vorstand der SPD abspielte, ist nichts anderes als der Offenbarungseid der politischen „Klasse“. Was sich im Umfeld von Stoiber und seiner CSU in den vergangenen Wochen tut, verdient die gleiche Etikettierung. Und die gesamte Politik der Großen Koalition war bisher in der öffentlichen Wahrnehmung nichts anderes, als Personalpolitik zum Nutz und Frommen einiger Dutzend Akteure. Personalfragen rangieren grundsätzlich vor Inhalten. Das Gemeinwohl ist eine vernachlässigbare Kategorie. Und um das Vertrauen des Souveräns, das ohnehin seit vielen Jahren schwindet und sich derzeit im freien Fall findet, scheint niemand mehr ernsthaft kämpfen zu wollen.

Wo sind die Persönlichkeiten in den Parteien und gesellschaftlichen Gruppen, die Vertrauen bilden können? Denn ohne Vertrauen wird die deutsche Demokratie die notwendigen Veränderungen, die der globale Wettbewerb, die demografische Entwicklung und die Haushaltsnotlage der öffentlichen Kassen erzwingen, nicht aushalten. Dann schlittern wir aus der Parteienkrise in eine Staatskrise – mit fatalen Folgen für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.
Ausgefuchste Parteitaktiker, nach oben gekommen durch Ränkespiele, Personalintrigen und Zählappelle, berufen sich mit geheuchelter
Unschuld auf ihre Naivität.
" Ereignisse müssten immer schneller kommentiert werden.
eine sechsköpfige "Entscheider-Runde" wurde eingesetzt
" "Die Statik der Großen Koalition hat sich durch die Ereignisse in der SPD verschoben"
„seit einiger Zeit schwanger“
Dass ein Konservativer, der Patriotismus stets als politische Triebfeder seines Handelns darstellte, sich angesichts wachsender Probleme
aus dem Staub macht, anstatt sie anzupacken, ist eine kulturpolitische Zäsur ersten Ranges.

Dann schlittern wir aus der Parteienkrise in eine Staatskrise – mit fatalen Folgen für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.
Ausgefuchste Parteitaktiker, nach oben gekommen durch Ränkespiele, Personalintrigen und Zählappelle, berufen sich mit geheuchelter
Unschuld auf ihre Naivität.

"Man kann dem Leben nicht mehr Tage, aber dem Tag mehr Leben geben",
Der Aufbruch, die Reform, der Sprung nach vorne ist nicht erreicht.
Ich glaube, daß die Ehrlichkeit in der Politik absolut abhanden gekommen ist und das Gefühl hat sich noch nicht
eingetrübt.